Verlust des Besonderen

Es gab Zeiten, da gab's bestimmte Dinge fast nur zu ganz bestimmten Zeiten im Jahr und man freute sich so umso mehr...

04. November 2009
@ lucy's "zurück zum thema":

"eigenständiger mensch" ist recht und schön, nur gibt's allein schon aufgrund des vorhandenen angebotes oft sowas wie einen druck von außen und wenn es nur der von kindern ist, die etwas haben wollen, weil's in den regalen steht. das ist zumindest lästig und zudem nimmt schon allein das permanente angebot viel vom "besonderen" das man persönlich gerne saisonal halten möchte.
wenns ab september/oktober schon dekorationsmäßig weihnachtet, wird der gewöhnungseffekt bald schlagend und weihnachten selber ist dann nichts mehr besonderes.

mir ist klar, dass dinge die so im laufe der zeit "eingerissen sind" nicht reversibel sind, versuch meinerseits ebenso zumindest für mich als etwas zu bewahren.

man kann selbst freilich versuchen, sich solchen dingen möglichst zu entziehen, doch bei der zweifellos in manchen belangen immer stärker werdenden "zwangsbeglückung" hilft dann meist die beste innere einstellung nichts mehr.

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